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EichenprozessionsspinnerExperte · für Kommunen & Verwaltungen
Kosten und Abrechnung

Was die EPS-Bekämpfung kostet – und wie sie abgerechnet wird

Ein belastbarer Ansatz für die Haushaltsplanung entsteht nicht aus einem Richtpreis, sondern aus dem Abrechnungsmodell. Diese Seite zeigt, wie öffentliche Auftraggeber die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners tatsächlich abrechnen, welche Nebenpositionen in ein Leistungsverzeichnis gehören und welche Größenordnungen aus dokumentierten Verfahren und aktueller Berichterstattung belegt sind – jede Zahl mit Quelle und Datum.
  • Einheitspreis pro Baum nach Höhenklasse
  • Tagessatz bei bodengebundenen Arbeiten
  • Nebenpositionen getrennt im Leistungsverzeichnis
  • Größenordnungen mit Quelle und Stand
  • Mittelanmeldung im Herbst für die Folgesaison
  • Festangebot mit Einheitspreisen statt Richtpreis

Zwei Abrechnungsmodelle, die sich in der Praxis bewährt haben

Die Frage „Was kostet ein Nest?“ führt in die falsche Richtung. Öffentliche Auftraggeber rechnen die EPS-Bekämpfung entweder als Einheitspreis pro Baum oder als Tagessatz ab. Beide Modelle haben einen klaren Anwendungsbereich – und beide sind in Vergabeunterlagen dokumentiert.

Modell 1: Einheitspreis pro Baum, nach Höhenklassen gestaffelt

Leistungsverzeichnisse führen die Absaugung als Position je Baum, gestaffelt nach Höhenklasse und Zugangsverfahren. Dokumentiert sind die Klassen unter 10 m, 10 bis 20 m und 20 bis 30 m sowie separat die Position „mittels Baumkletterer“ – Kronennester sind mit der Hubarbeitsbühne häufig nicht erreichbar, und die Seilklettertechnik ist eine eigene Leistung.

Leistungsverzeichnisse rechnen die Absaugung als Einheitspreis pro Baum ab, gestaffelt nach Höhenklassen und Zugangsverfahren – etwa unter 10 m, 10 bis 20 m, 20 bis 30 m sowie separat „mittels Baumkletterer“.
Quelle: Kommunalbetrieb Krefeld AöR, Rahmenvertrag EPS-Bekämpfung, TED 435776-2023

Für die Menge je Baum enthalten Rahmenverträge eine Obergrenze: In einem dokumentierten Rahmenvertrag eines Kommunalbetriebs waren maximal 15 Nester pro Baum im Einheitspreis enthalten, darüber wurden prozentuale Zuschläge nach Absprache mit der Bauleitung vereinbart. Das ist sachgerecht, weil der Aufwand je Baum stark streut – ein Baum mit zwei Nestern und ein Baum mit zwanzig Nestern sind nicht dieselbe Leistung.

Modell 2: Tagessatz bei bodengebundenen Arbeiten

Wo vom Boden aus gearbeitet wird, ist der Tagessatz das flexiblere Modell. Der Grund ist praktisch: Die Kolonne arbeitet einen Straßenzug, eine Parkanlage oder einen Friedhof ab, und der Umfang je Baum zeigt sich erst vor Ort.

Bei der Bekämpfung vom Boden aus hat sich die Vergabe von Tagessätzen bewährt, weil sich die Arbeiten so vor Ort anpassen lassen.
Quelle: Land Niedersachsen und kommunale Spitzenverbände, Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners – Handreichung für die kommunale Praxis

Sobald Kronennester über Hubarbeitsbühne oder Seilklettertechnik erreicht werden müssen, ist der Einheitspreis pro Baum genauer. Viele Auftraggeber kombinieren beides: Einheitspreise für die Absaugung in der Krone, Tagessätze für zusammenhängende Flächenarbeiten.

Diese Positionen gehören in Ihr Leistungsverzeichnis

Die Absaugung selbst ist nur ein Teil der Leistung. In realen Ausschreibungen werden Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, An- und Abfahrt, Entsorgung und Dokumentation als eigene Positionen geführt. Das ist keine Formalie: Erst getrennte Positionen machen Angebote vergleichbar.

LV-Positionen für die EPS-Bekämpfung – Einheit „St“ je Baum, „psch“ für Pauschalpositionen
PositionEinheitWas enthalten ist
Absaugung Baum unter 10 m HöheStNest fixieren, Nester und Raupen absaugen, Plane unter dem Baum auslegen und mitentsorgen; Zugang vom Boden beziehungsweise mit Kleingerät
Absaugung Baum 10 bis 20 m HöheStwie vor, Zugang über Hubarbeitsbühne; Aufstellfläche und Tragfähigkeit sind im Vorfeld zu klären
Absaugung Baum 20 bis 30 m HöheStwie vor, mit größerem Hubsteiger; getrennte Position, weil Gerätekosten und Rüstzeit deutlich abweichen
Absaugung mittels BaumklettererStZugang per Seilklettertechnik, wo die Hubarbeitsbühne nicht heranreicht oder nicht aufgestellt werden kann – in Leistungsverzeichnissen regelmäßig eine eigene Position
Zuschlag bei mehr als 15 Nestern je Baum%prozentualer Zuschlag nach Absprache mit der Bauleitung; in einem dokumentierten Rahmenvertrag waren bis zu 15 Nester je Baum im Einheitspreis enthalten
BaustelleneinrichtungpschAn- und Abtransport der Absaug- und Hebetechnik, Einrichten und Räumen der Arbeitsstelle je Einsatzort
Verkehrssicherung nach RegelplanpschAbsperrung des Gefahrenbereichs, Beschilderung nach dem für die Örtlichkeit passenden Regelplan; bei Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum unverzichtbar
An- und AbfahrtpschFahrtkosten je Einsatz oder je Abrufbündel; werden mehrere Standorte in einem Abruf zusammengefasst, fällt die Position nur einmal an
Entsorgung des Sauggutespschdichte, fest verschlossene Beutel und Zuführung zur Verbrennung – nicht über Rest- oder Biotonne; auf Wunsch mit Entsorgungsnachweis
Dokumentation je StandortpschFotos vor und nach der Maßnahme sowie Bericht je Standort – Grundlage für Akte, Gefährdungsbeurteilung und die nächste Mittelanmeldung
Befallsermittlung und MonitoringStKontrolle des Baumbestands mit Standortliste und Befallsklassen; Voraussetzung für jede vorbeugende Behandlung

Die Einheit „St“ steht für Stück, hier also je Baum, „psch“ für eine Pauschalposition. Wer Verkehrssicherung, Anfahrt und Dokumentation in den Preis pro Baum hineinrechnet, erhält scheinbar günstige Angebote, die sich nicht vergleichen lassen – und im Nachtrag teuer werden.

Eine ausführliche Positionsliste samt Eignungsnachweisen und Wertgrenzen finden Sie unter Ausschreibung und Leistungsverzeichnis.

Was den Preis treibt

Sechs Faktoren erklären fast die gesamte Spannweite. Wer sie in der Anfrage beschreibt, bekommt ein Angebot, das trägt – und muss nicht nachverhandeln.

  • Baumhöhe. Jede Höhenklasse ist eine eigene Position, weil Gerätetechnik und Rüstzeit sich unterscheiden. Der Sprung von der Kleintechnik zum großen Hubsteiger ist der größte einzelne Kostensprung.
  • Zugänglichkeit. Eine Hubarbeitsbühne braucht Aufstellfläche und Tragfähigkeit. Wo sie nicht heranreicht – enge Innenhöfe, weiche Böden, Kronennester über Beeten – wird per Seilklettertechnik gearbeitet.
  • Anzahl der Nester je Baum. Bis zu einer vereinbarten Obergrenze ist die Menge im Einheitspreis enthalten, darüber fallen Zuschläge an. Ohne diese Regel kalkuliert jeder Bieter einen Risikoaufschlag ein.
  • Lage im Verkehrsraum. Absperrung nach Regelplan, Halteverbote, Arbeiten neben fließendem Verkehr oder außerhalb der Nutzungszeiten wirken auf die Nebenpositionen, nicht auf den Preis pro Baum.
  • Menge und Bündelung. Zwanzig Bäume in einem Abruf kosten je Baum weniger als zwanzig Einzeleinsätze über die Saison verteilt: Anfahrt, Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung fallen nur einmal an.
  • Zeitpunkt in der Saison. In der Hauptsaison ist die Verfügbarkeit von Fachbetrieben der eigentliche Engpass. Wer die Beschaffung vor die Saison legt, kauft nicht unter Zeitdruck ein.

Größenordnungen: fremde Angaben zur Einordnung

Die folgenden Werte stammen nicht von uns. Sie geben wieder, was öffentliche Auftraggeber vergeben und was aktuelle Berichterstattung nennt – mit Datum, damit Sie einschätzen können, wie belastbar die Angabe für Ihre Planung ist.

Fremde Angaben mit Quelle und Stand – keine Preise dieses Betriebs
AngabeWertQuelle und Stand
Absaugung je Baumrund 140 € bis gut 500 € (mit Hubsteiger)Presseberichte 2026: drweb (28.06.2026), proplanta (02.08.2026)
Rahmenvertrag für ein Stadtgebiet mit rund 2.250 Eichen41.682 € netto GesamtwertKommunalbetrieb, Vergabebekanntmachung TED 435776-2023

Beide Zeilen beschreiben unterschiedliche Dinge. Der Preis je Baum hängt an Höhe und Zugang – deshalb die große Spanne. Der Gesamtwert eines Rahmenvertrags bildet die erwartete Abrufmenge über die Laufzeit ab, nicht den Bestand: Wer den Gesamtwert durch die Zahl der Eichen teilt, rechnet falsch, weil nur der befallene Teil des Bestands behandelt wird.

Eine ältere Kostenspanne aus einer Handreichung von April 2014 wird bis heute zitiert. Wir führen sie hier nicht auf: Sie bildet das heutige Lohn-, Geräte- und Entsorgungsniveau nicht mehr ab, und eine Haushaltsplanung, die sich daran orientiert, ist nach der ersten Angebotsöffnung überholt.

Kein Richtpreis von uns – dafür ein Festangebot

Ohne Kenntnis von Baumhöhe, Zugang und Menge nennen wir keinen Preis. Was Sie stattdessen erhalten: ein Festangebot mit Einheitspreisen je Höhenklasse und Zugangsverfahren, getrennt ausgewiesenen Nebenpositionen und einer Positionsliste, die Sie unverändert in Ihr Leistungsverzeichnis oder Ihre Beschlussvorlage übernehmen können.

Haushaltslogik: Die Entscheidung fällt im Herbst

Der wirksamste Hebel liegt nicht im Angebotsvergleich, sondern in der Mittelanmeldung. Wer die EPS-Bekämpfung erst mit der ersten Befallsmeldung im Juni zum Thema macht, verhandelt im leeren Markt.

Aktuelle Berichterstattung beschreibt, dass die Bekämpfung Kommunen zehntausende Euro jährlich kostet; bundesweit summieren sich die Aufwendungen laut Berichterstattung in Millionenhöhe. Für die Planung heißt das: Der Ansatz aus dem letzten Doppelhaushalt trägt in vielen Häusern nicht mehr.
Quelle: proplanta, Bekämpfung giftiger Raupen kostet Kommunen zehntausende Euro jährlich (02.08.2026)

Vorläufige Haushaltsführung: Was im Januar noch geht

Ist der Haushalt zum Jahresbeginn noch nicht in Kraft, gilt die vorläufige Haushaltsführung nach Art. 69 der Bayerischen Gemeindeordnung. Untersagt ist dann im Kern, eine völlig neue Maßnahme zu beginnen. Ein Programm, das im Vorjahr etatisiert war und fortgeführt wird, fällt nicht darunter – ein neu aufgesetztes schon.

Der praktische Schluss

Wer die EPS-Bekämpfung im Herbst als eigene Position anmeldet und als fortlaufende Maßnahme führt, kann im Januar mit Monitoring und Vorbereitung beginnen und ist vor dem Schlupf einsatzfähig. Wer erst auf den Haushaltsbeschluss wartet, verliert regelmäßig das Zeitfenster für die vorbeugende Behandlung und hat nur noch die Absaugung. Maßgeblich ist die Einschätzung Ihrer Kämmerei.
  1. 1

    Herbst: Mittel für die Folgesaison anmelden

    Grundlage ist der dokumentierte Bedarf des laufenden Jahres – Standortliste, Anzahl der behandelten Bäume, Höhenklassen, Nebenpositionen. Ohne diese Zahlen wird der Ansatz im Zweifel gekürzt.
  2. 2

    Haushaltsberatung: als eigene Position benennen

    Eine erkennbare, fortlaufende Position ist in der vorläufigen Haushaltsführung die Voraussetzung dafür, dass die Maßnahme fortgeführt und nicht als neue Maßnahme behandelt wird.
  3. 3

    Januar bis Mai: Monitoring, Vorbereitung, Behandlung

    Der Schlupf erfolgt zeitgleich mit dem Austrieb der Eiche, meist ab der ersten Aprilwoche. Ohne einen auf Monitoringdaten festgestellten Befall ist eine vorbeugende Ausbringung nicht zulässig – die Erfassung muss also vorher stehen.
  4. 4

    Nach der Saison: Ist-Kosten festhalten

    Abgerechnete Einheitspreise, Mengen je Höhenklasse und Zahl der Abrufe sind die belastbare Grundlage für die nächste Mittelanmeldung – und für die Entscheidung über einen Rahmenvertrag.

Warum Bündelung mehr bringt als Nachverhandeln

In dokumentierten EPS-Verfahren war der Preis das entscheidende Kriterium: Der Zuschlag erfolgte zu 100 % über den niedrigsten Angebotspreis pro Baum. Wer so vergibt, verschiebt den Wettbewerb vollständig auf die Kalkulation der Bieter.

Ein Landkreis forderte in seiner EPS-Ausschreibung: Sachkundenachweis nach § 9 PflSchG, Angaben zur Leistungsfähigkeit in Bäumen pro Tag, drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Geschäftsjahren sowie eine Betriebshaftpflicht über 1,5 Mio. € – Zuschlag zu 100 % über den niedrigsten Preis pro Baum.
Quelle: Landkreis Prignitz, Öffentliche Ausschreibung RPA.VST.001.26/offV EU (14.01.2026)

Daraus folgt zweierlei. Erstens: Wenn Sie nichts anderes gewichten, entscheidet der Preis – das Umweltbundesamt empfiehlt für die EPS-Bekämpfung ausdrücklich, den Zuschlag nicht ausschließlich über den Preis zu erteilen. Aus unserer Sicht mit gutem Grund: Kapazität und Fachkunde sind in der Hauptsaison das knappe Gut, nicht der Preis. Zweitens: Wenn der Preis das Kriterium ist, senkt man ihn über die Menge und nicht über Nachverhandlung. Ein Rahmenvertrag über den gesamten Bestand bündelt Anfahrten, Verkehrssicherung und Rüstzeiten – und sichert zugleich Kapazität für die Wochen, in denen alle gleichzeitig beauftragen wollen.

Zur Beschaffungsseite: Kommunale Auftraggeber in Bayern können Dienstleistungen bis einschließlich 100.000 € netto als Direktauftrag vergeben – ohne Ausschreibung und ohne Veröffentlichung, jeweils je Auftrag an denselben Auftragnehmer. Viele EPS-Bündel liegen darunter. Der Beschaffungsweg ist dann selten das Hindernis; die Mittelbindung ist es.

Häufige Fragen zu Kosten und Abrechnung

Was kostet das Absaugen eines Eichenprozessionsspinner-Nestes?+

Seriös lässt sich das ohne Kenntnis von Baumhöhe, Zugang und Menge nicht beantworten – abgerechnet wird ohnehin nicht je Nest, sondern als Einheitspreis pro Baum, gestaffelt nach Höhenklasse und Zugangsverfahren. Zur Einordnung: Presseberichte aus dem Jahr 2026 nennen für die Absaugung Werte von rund 140 € pro Baum bis gut 500 € pro Baum mit Hubsteiger. Das sind fremde Angaben und keine Preiszusage von uns. Ein Festangebot mit Einheitspreisen erhalten Sie, sobald Standort, Menge und Zugang bekannt sind.

Wird pro Nest oder pro Baum abgerechnet?+

Pro Baum. Leistungsverzeichnisse öffentlicher Auftraggeber führen die Absaugung als Position je Baum, gestaffelt nach Höhenklassen – etwa unter 10 m, 10 bis 20 m und 20 bis 30 m – sowie separat „mittels Baumkletterer“. In einem dokumentierten Rahmenvertrag waren maximal 15 Nester pro Baum im Einheitspreis enthalten; darüber wurden prozentuale Zuschläge nach Absprache mit der Bauleitung vereinbart.

Wann ist ein Tagessatz sinnvoller als ein Einheitspreis pro Baum?+

Bei Arbeiten vom Boden aus. Für die Bekämpfung vom Boden hat sich die Vergabe von Tagessätzen bewährt, weil sich die Arbeiten so vor Ort anpassen lassen. Sobald Kronennester über Hubarbeitsbühne oder Seilklettertechnik erreicht werden müssen, ist der Einheitspreis pro Baum das genauere Modell, weil der Aufwand je Baum sehr unterschiedlich ausfällt.

Welche Positionen sollten wir getrennt ausschreiben?+

Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung nach Regelplan, An- und Abfahrt, Entsorgung des Sauggutes und Dokumentation. In realen Ausschreibungen werden diese Nebenpositionen getrennt geführt – mit der Einheit „psch“ für Pauschalpositionen und „St“ für Positionen je Baum. Wer sie in den Preis pro Baum einrechnet, macht Angebote unvergleichbar.

Wann müssen wir die Mittel für die nächste Saison anmelden?+

Im Herbst für die Folgesaison. Ist der Haushalt zum Jahresbeginn noch nicht in Kraft, gilt die vorläufige Haushaltsführung nach Art. 69 der Bayerischen Gemeindeordnung: Untersagt ist dann im Kern, eine völlig neue Maßnahme zu beginnen. Ein im Vorjahr etatisiertes und fortgeführtes Programm läuft weiter, ein neu aufgesetztes nicht. Wer im Herbst anmeldet, kann im Januar mit Monitoring und Vorbereitung beginnen. Verbindlich ist die Einschätzung Ihrer Kämmerei.

Können wir ohne Ausschreibung beauftragen?+

Kommunale Auftraggeber in Bayern können Dienstleistungen bis einschließlich 100.000 € netto als Direktauftrag vergeben – ohne Ausschreibung und ohne Veröffentlichung; die Wertgrenze gilt je Auftrag an denselben Auftragnehmer. Verbindlich ist immer die Vergabeordnung Ihres Hauses. Die Unterlagen für die Vergabeakte liefern wir mit.

Sind die Kosten auf Mieter umlagefähig?+

Nein. Die Kosten der Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung gelten nicht als umlagefähige Betriebskosten – sie bleiben beim Eigentümer beziehungsweise beim technischen Bestandsmanagement. Für Wohnungswirtschaft und WEG ist das der wesentliche Unterschied zur laufenden Grünpflege.

Festangebot mit Einheitspreisen für Ihre Haushaltsplanung

Nennen Sie Standort, Anzahl der Eichen, geschätzte Höhenklassen und den Zugang. Sie erhalten ein Angebot mit Einheitspreisen und getrennt ausgewiesenen Nebenpositionen – geeignet für die Mittelanmeldung, die Beschlussvorlage und die Vergabeakte.

  • Einheitspreise je Höhenklasse und Zugangsverfahren
  • Nebenpositionen getrennt ausgewiesen
  • Positionsliste für Ihr Leistungsverzeichnis
  • Auch als Grundlage für die Mittelanmeldung im Herbst

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