
Eichenprozessionsspinner absaugen – für Kommunen, Verwaltungen und Gewerbe.
Ab dem dritten Larvenstadium ist ein Nest eine Gefahrenstelle – und die Verkehrssicherung liegt beim Eigentümer der Bäume. Wir saugen Nester und Raupen mit Absaugtechnik und Vollschutz ab, entsorgen das Material über die Verbrennung und übergeben Ihnen eine Dokumentation, die Sie in die Akte legen können.
- Sachkundenachweis nach § 9 PflSchG
- Seilklettertechnik SKT-A und SKT-B
- Einheitspreise nach Höhenklassen
- Foto- und Berichtsdokumentation
Einschätzung und Angebot anfordern
Rückmeldung in 24 Stunden (werktags) – inklusive der Unterlagen, die Sie für Ihre Vergabe brauchen.
Wir wissen, wonach in Ihrem Haus gefragt wird
Ein Bauhof braucht andere Antworten als eine Hausverwaltung und eine Vergabestelle wieder andere. Wählen Sie Ihren Bereich – dort steht, was für Sie relevant ist.
Öffentliche Flächen sicher, Vergabe schlank
Spielplätze, Schulhöfe, Parks, Friedhöfe und Straßenbäume. Sie brauchen einen Betrieb, der kurzfristig kann – und Unterlagen, die durch die Prüfung gehen.
Mehr dazu →Bewohner geschützt, Maßnahme belegt
Innenhöfe, Grünanlagen und Stellplätze Ihrer Objekte. Sammeltermine über mehrere Objekte, Angebote, die Sie an Eigentümer weiterreichen können.
Mehr dazu →Sensible Flächen zuerst
Wo Kinder spielen, zählt jeder Tag. Absperren, absaugen, mit Protokoll wieder freigeben – abgestimmt auf Ferien und Betreuungszeiten.
Mehr dazu →Arbeitsschutz auf dem Betriebsgelände
Auf Werks-, Logistik- und Gewerbeflächen sind Sie als Arbeitgeber gefordert. Wir arbeiten im laufenden Betrieb und dokumentieren für Ihre Gefährdungsbeurteilung.
Mehr dazu →Ein Nest ist kein Schönheitsfehler – es ist eine Gefahrenstelle
Die Gefahr geht nicht vom Falter aus, sondern von den Brennhaaren der Raupen. Sie machen den Befall zu einem Gesundheits- und Organisationsthema.
Eine ausgewachsene Raupe trägt bis zu 600.000 Brennhaare mit dem Eiweißgift Thaumetopoein. Gefährlich sind dabei nicht die sichtbaren langen Haare, sondern die kurzen Spiegelhaare – etwa 0,2 Millimeter lang, hohl und mit Widerhaken besetzt.

Gefahrenstelle ab dem dritten Larvenstadium
Erst ab L3 bilden die Raupen Brennhaare – dann gilt ein Nest fachlich als Gefahrenstelle. Ab diesem Zeitpunkt ist das mechanische Entfernen notwendig, um eine weitere Kontamination der Umgebung einzudämmen.
Die Verkehrssicherung liegt beim Eigentümer
Zuständig für die Verkehrssicherung ist im Grundsatz zunächst immer der Eigentümer des Baumes. Wie weit die Pflicht im Einzelfall reicht, hängt von Lage, Nutzung und Gefährdung ab.
Das Zeitfenster verschiebt sich jedes Jahr
Der Schlupf richtet sich nach dem Austrieb der Eiche, nicht nach dem Kalender. Wer im Frühjahr vorbeugen will, hat nur wenige Wochen – danach bleibt die Absaugung.
Zwei Dinge, die oft unterschätzt werden
Ermitteln. Behandeln. Absaugen. Nachweisen.
Ein Ansprechpartner für den ganzen Zyklus – von der Erfassung im Winter über die Behandlung im Frühjahr bis zum Akuteinsatz im Sommer.
AkutAbsaugung der Nester und Raupen
Wir fixieren die Nester vor der Abnahme, saugen Nester und Raupen ab und legen eine Plane unter den Baum, die mitentsorgt wird. Gearbeitet wird im Zwei-Personen-Team mit Vollschutz, unter Berücksichtigung der Windrichtung.
- Zugang per Seilklettertechnik oder Hubarbeitsbühne
- Entsorgung über die Verbrennung, in verschlossenen Beuteln
- Fläche wird gesichert und nach Abschluss freigegeben
VorbeugendBiologische Behandlung im Frühjahr
Bis zum zweiten Larvenstadium lässt sich der Befall eindämmen, bevor Brennhaare entstehen. Grundlage ist immer eine Befallsermittlung – ohne festgestellten Befall ist eine vorbeugende Ausbringung nicht zulässig.
- Einsatz zugelassener Präparate nach den behördlichen Anwendungsbestimmungen
- Zielgerichtet auf die befallsgefährdeten Eichen Ihres Bestands
- Senkt Akuteinsätze und Sperrungen in der Hauptsaison
NachweisBefallsermittlung, Monitoring, Dokumentation
Wir kontrollieren den Bestand, erfassen die Befallsstandorte und dokumentieren jeden Einsatz mit Fotos und Bericht. Das ist die Grundlage für Ihre Gefährdungsbeurteilung – und für die nächste Saison.
- Standortliste mit Befallsklassen
- Foto- und Berichtsdokumentation je Maßnahme
- Entsorgungsnachweis auf Wunsch
Was wir nicht anbieten: das Abflammen von Nestern. Die Brennhaare werden durch die Thermik verdriftet und der Gefährdungsbereich dadurch vergrößert – das Verfahren gilt als abzulehnen und wird von öffentlichen Auftraggebern ausdrücklich ausgeschlossen.
So kommen Sie ohne Umwege zur Beauftragung
Wir kennen die Unterlagen, die Ihre Vergabestelle sehen will, und liefern sie unaufgefordert mit. Damit verkürzt sich der Weg von der Befallsmeldung bis zum Einsatz erheblich.
Direktauftrag statt Ausschreibung
Kommunale Auftraggeber in Bayern können Dienstleistungen bis einschließlich 100.000 € netto als Direktauftrag vergeben – ohne Ausschreibung und ohne Veröffentlichung. Ein typischer Gemeindeauftrag liegt weit darunter.
Wertgrenzen und LV-Positionen →Einheitspreise, die ins LV passen
Wir kalkulieren wie Ihre Leistungsverzeichnisse rechnen: Preis pro Baum, gestaffelt nach Höhenklasse und Zugangsverfahren, mit getrennten Positionen für Verkehrssicherung, Anfahrt und Dokumentation.
Abrechnungsmodelle ansehen →Rahmenvertrag für die Saison
Weil sich das Zeitfenster jedes Jahr verschiebt, ist ein Rahmenvertrag mit Abruf per E-Mail der praktikable Weg. Das Umweltbundesamt empfiehlt Kommunen genau diese Konstruktion.
Rahmenvertrag verstehen →Kommunale Auftraggeber in Bayern können Dienstleistungen bis einschließlich 100.000 € netto als Direktauftrag vergeben – ohne Ausschreibung und ohne Veröffentlichung. Die Werte gelten je Auftrag an denselben Auftragnehmer.
| Unterlage | Wofür Sie sie brauchen |
|---|---|
| Angebot mit Einheitspreisen | Preisvergleich und Mittelbindung; direkt in Ihre Beschlussvorlage übertragbar |
| Positionsliste für das Leistungsverzeichnis | Ausschreibung oder Rahmenvereinbarung, gegliedert nach Höhenklassen und Zugangsverfahren |
| Nachweise und Qualifikationen | Eignungsprüfung: Sachkundenachweis, Seilklettertechnik, Angaben zur Leistungsfähigkeit |
| Muster der Einsatzdokumentation | Nachweis der durchgeführten Maßnahme für die Akte und die Gefährdungsbeurteilung |
In vier Schritten zur gesicherten Fläche
Der Angebotsprozess läuft vollständig digital – ohne Vor-Ort-Termin vorab, damit zwischen Meldung und Einsatz keine Woche verloren geht.
1Anfrage mit Standort und Menge
Sie schildern Standort, Anzahl der Eichen und Dringlichkeit über das Formular. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (werktags).
2Einschätzung und Festangebot
Sie erhalten eine fachliche Einschätzung zum passenden Verfahren und ein Angebot mit Einheitspreisen – auf Wunsch mit LV-fähiger Positionsliste und Nachweisen.
3Durchführung im laufenden Betrieb
Wir sichern den Bereich ab, arbeiten im Zwei-Personen-Team mit Vollschutz und entsorgen das Material vorschriftsgemäß – abgestimmt auf Ihre Nutzungszeiten.
4Dokumentation und Freigabe
Sie erhalten Fotos und einen Bericht je Standort. Die Fläche ist gesichert und kann wieder freigegeben werden.
Ein eingespielter Baumpflegebetrieb, keine Saisonaushilfe
Der Eichenprozessionsspinner ist ein eigener Leistungsbereich – die Substanz dahinter ist unser Tagesgeschäft an und in Bäumen.
Sachkundenachweis Pflanzenschutz
nach § 9 Pflanzenschutzgesetz (PflSchG)
Gesetzliche Voraussetzung, um Pflanzenschutz- und Biozidprodukte berufsmäßig anzuwenden – Grundlage für die vorbeugende Behandlung im Frühjahr.
Seilklettertechnik SKT-A und SKT-B
Baumklettern mit Seil, inkl. Rettung aus der Krone
Kronennester sind mit Hubarbeitsbühne oft nicht erreichbar. Leistungsverzeichnisse führen „mittels Baumkletterer“ regelmäßig als eigene Position.
Baumpflege und Pflanzenschutz in einem Betrieb
Reine Schädlingsbekämpfer kommen nicht sicher in die Krone, reine Baumkletterer dürfen keine Mittel ausbringen. Wir haben beides: Seilklettertechnik SKT-A/B und den Sachkundenachweis nach § 9 PflSchG.
Kapazität für mehrere Standorte
6+ voll ausgestattete Fahrzeuge und ein eingespieltes Team. Weil die Verfügbarkeit von Fachbetrieben in der Saison der eigentliche Engpass ist, sichern wir Kapazität über Rahmenverträge zu.
Befallsermittlung als eigene Leistung
Ohne festgestellten Befall ist eine vorbeugende Behandlung nicht zulässig, und ohne Erfassung gibt es keine belastbare Gefährdungsbeurteilung. Wir erfassen und dokumentieren den Bestand, bevor behandelt wird.
Dokumentation ist Teil der Leistung
Jeder Einsatz wird mit Fotos und Bericht je Standort dokumentiert. In Leistungsverzeichnissen ist die Dokumentation eine eigene Position – bei uns ist sie selbstverständlich enthalten.
Ehrlich gesagt: Auch nach sorgfältiger Absaugung bleibt eine Restbelastung im Umfeld, weil Brennhaare bereits vorher verdriftet wurden. Vollständige Befallsfreiheit ist fachlich nicht erreichbar – wer sie zusichert, verspricht zu viel. Was wir zusichern: fachgerechte Ausführung, sichere Entsorgung und einen belastbaren Nachweis.
Im Befallsschwerpunkt zu Hause
Die LWF nennt das nördliche Schwaben mit dem Raum Augsburg und dem Donauries als bayerischen Befallsschwerpunkt. Von Kissing aus sind wir kurzfristig vor Ort.
Die Stadt Augsburg lässt größere Nester durch eine Fachfirma absaugen; als Schwerpunkte nennt sie unter anderem den Wittelsbacher Park, Kriegshaber und Lechhausen.
Landkreise und Städte
- Stadt Augsburg
- Landkreis Augsburg
- Landkreis Aichach-Friedberg
- Landkreis Donau-Ries
- Landkreis Dillingen a. d. Donau
- Landkreis Landsberg am Lech
- Landkreis Neu-Ulm
- Landkreis Günzburg
Rahmenverträge und Mehrstandort-Einsätze bundesweit auf Anfrage.
Was Auftraggeber vor der Beauftragung wissen wollen
Fehlt Ihre Frage? Stellen Sie sie über das Formular – wir antworten schriftlich, damit Sie die Antwort weitergeben können.
Können wir Sie ohne Ausschreibung direkt beauftragen?+
In Bayern können kommunale Auftraggeber Dienstleistungen bis einschließlich 100.000 € netto als Direktauftrag vergeben – ohne Ausschreibung und ohne Veröffentlichung; die Wertgrenze gilt je Auftrag an denselben Auftragnehmer. Ein typischer Gemeindeauftrag liegt deutlich darunter. Verbindlich ist immer die Vergabeordnung Ihres Hauses – wir liefern die Unterlagen, die Ihre Vergabestelle dafür braucht.
Wie schnell können Sie bei einer Gefahrenstelle kommen?+
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (werktags) auf Ihre Anfrage. Akute Fälle an sensiblen Flächen wie Kitas, Schulen, Spielplätzen und Sporteinrichtungen behandeln wir vorrangig. In Rahmenverträgen öffentlicher Auftraggeber ist eine Abnahme innerhalb von 48 Stunden nach Bekanntgabe der Standorte üblich – auf dieser Grundlage arbeiten wir gern.
Wie wird die Absaugung abgerechnet?+
Als Einheitspreis pro Baum, gestaffelt nach Höhenklasse und Zugangsverfahren – so rechnen auch die Leistungsverzeichnisse öffentlicher Auftraggeber. Verkehrssicherung, An- und Abfahrt sowie Dokumentation weisen wir als eigene Positionen aus. Für bodengebundene Arbeiten ist auch ein Tagessatz möglich; das hat sich bewährt, weil sich die Arbeiten so vor Ort anpassen lassen.
Welche Nachweise können Sie für unsere Vergabeakte liefern?+
Den Sachkundenachweis nach § 9 PflSchG, die Nachweise zur Seilklettertechnik SKT-A und SKT-B sowie Angaben zur Leistungsfähigkeit. Weitere in Ausschreibungen übliche Unterlagen – etwa Betriebshaftpflicht mit Deckungssumme, Referenzen und Eigenerklärungen – stellen wir auf Anfrage zusammen. Sagen Sie uns, was Ihre Eignungsprüfung fordert.
Übernehmen Sie auch ganze Baumbestände oder mehrere Standorte?+
Ja. Mit 6+ voll ausgestatteten Fahrzeugen und einem eingespielten Team bearbeiten wir mehrere Standorte in kurzer Zeit. Für größere Bestände und ganze Straßenzüge ist ein Rahmenvertrag der sinnvollere Weg, weil Sie damit Kapazität für die Saison sichern statt jeden Einzelfall neu zu beauftragen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die vorbeugende Behandlung?+
Bis zum zweiten Larvenstadium, in der Regel im April bis Anfang Mai – der Schlupf richtet sich nach dem Austrieb der Eiche und verschiebt sich je nach Witterung um Wochen. Voraussetzung ist eine Befallsermittlung: Ohne einen auf Monitoringdaten festgestellten Befall ist eine vorbeugende Ausbringung von Biozidprodukten nicht zulässig. Ab dem dritten Larvenstadium ist die Absaugung das Mittel der Wahl.
Warum saugen Sie ab, statt die Nester abzuflammen?+
Weil beim Abflammen die Brennhaare durch die Thermik verdriftet werden und der Gefährdungsbereich dadurch größer wird. Das Verfahren gilt fachlich als abzulehnen und wird von öffentlichen Auftraggebern in Ausschreibungen ausdrücklich ausgeschlossen.
Arbeiten Sie auch für private Grundstückseigentümer?+
Unser Schwerpunkt sind Kommunen, Verwaltungen, Wohnungswirtschaft und Gewerbe – dort liegen Kapazität und Erfahrung. Private Anfragen nehmen wir entgegen und melden uns; bei einzelnen Bäumen kann es sein, dass wir Sie an unseren allgemeinen Baumservice verweisen.
Befallsmeldung auf dem Tisch oder Saison zu planen?
Beschreiben Sie kurz Standort, Menge und Dringlichkeit. Sie erhalten eine fachliche Einschätzung, ein Angebot mit Einheitspreisen und die Unterlagen, die Ihr Haus für die Beauftragung braucht.
- Kostenlose, unverbindliche Einschätzung
- Rückmeldung in 24 Stunden (werktags)
- Angebot mit Einheitspreisen je Höhenklasse
- Nachweise und Dokumentationsmuster auf Anfrage
Lieber direkt per E-Mail? info@mathes-baumservice.de
Einschätzung und Angebot anfordern
In unter zwei Minuten ausgefüllt.